Bezeichnet die laufende Beobachtung öffentlicher Erwähnungen über verschiedene Medienkanäle hinweg. Der Begriff liegt nah an Medienbeobachtung, wird in der Praxis aber meist breiter verwendet, weil neben redaktionellen Medien oft auch digitale Plattformen und soziale Netzwerke einbezogen werden.

Was bedeutet Media Monitoring?
Gemeint ist die fortlaufende Beobachtung dessen, was in öffentlichen Medien und Plattformen über ein Unternehmen, eine Marke oder ein Thema erscheint. Anders als die klassische Medienbeobachtung ist der Begriff häufig plattformübergreifend angelegt. Im Blick sind also nicht nur journalistische Beiträge, sondern je nach Setup auch Onlineportale, Blogs, Newsletter, Podcasts und soziale Netzwerke.
Während Medienbeobachtung oft stärker mit redaktioneller Berichterstattung verbunden ist, beschreibt Media Monitoring häufig ein breiteres digitales Lagebild.
Warum ist Media Monitoring wichtig?
Vor allem ist es dann wichtig, wenn öffentliche Wahrnehmung nicht nur in klassischen Medien entsteht. Themen bewegen sich heute oft gleichzeitig über Fachmedien, Onlineportale und soziale Netzwerke. Ein breit angelegtes Monitoring hilft deshalb dabei, Entwicklungen früher zu erkennen und Themen nicht nur in einzelnen Medien, sondern über mehrere Kanäle hinweg zu verfolgen.
Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen
Medienbeobachtung: Bezeichnet die laufende Beobachtung öffentlicher Berichterstattung über ein Unternehmen, eine Marke, eine Person oder ein Thema.
Medienresonanzanalyse: Untersucht systematisch, wie ein Unternehmen, eine Marke oder ein Thema in den Medien erscheint. Sie macht sichtbar, wie präsent ein Thema ist, in welchem Kontext es auftaucht und wie die Berichterstattung qualitativ einzuordnen ist.
Pressearbeit: Bezeichnet die planvolle Beziehungspflege zu Redaktionen und Journalistinnen mit dem Ziel, relevante Themen eines Unternehmens in geeigneten Medien sichtbar zu machen.
Zusammenfassung
- Media Monitoring beschriebt die fortlaufende Beobachtung dessen, was in öffentlichen Medien über ein Thema erscheint.
- Dabei geht es um journalistische Beiträge, Onlineportale, Blogs, Newsletter, Podcasts und soziale Netzwerke.
- Media Monitoring hilft bei der Auswertung und Trenderkennung, nicht nur in klassischen Medien sondern auch in Fachportalen etc.
Häufige Fragen zu Media Monitoring
Je nach Setup können dazu journalistische Medien, Onlineportale, Fachmedien, Blogs, Newsletter, Podcasts und soziale Netzwerke gehören. Entscheidend ist, über welche Kanäle sich die relevante öffentliche Wahrnehmung eines Themas tatsächlich bildet.
Weil der Begriff in der Praxis häufig dann verwendet wird, wenn nicht nur redaktionelle Berichterstattung, sondern auch digitale Plattformen und soziale Netzwerke beobachtet werden.