Gesammelte Medienberichte, die dokumentieren, wie und wo ein Thema in der Presse erscheint, um so die Grundlage für die Bewertung der eigenen Kommunikationsarbeit zu schaffen. 

Was bedeutet Clipping? 

Ein Clipping ist ein Nachweis einer veröffentlichten Berichterstattung. Früher waren damit vor allem ausgeschnittene Zeitungsartikel gemeint. Heute jedoch umfasst der Begriff iauch Online-Beiträge, Interviews, Fachartikel, Newsletter Erwähnungen, Audio- und TV-Beiträge oder Social Media Nennungen. 
Als Produkt der Medienbeobachtung dient ein Clipping dazu, Resonanz sichtbar und auswertbar zu machen.  

Ein Clipping zeigt also, dass ein Thema tatsächlich redaktionell aufgegriffen wurde. Es dokumentiert also nicht die versendete Botschaft, sondern die veröffentlichte Reaktion von Medien oder Plattformen.  

Warum sind Clippings wichtig? 

Clippings sind wichtig, weil die PR eines Unternehmens nicht mit dem Versand einer Pressemitteilung endet. Erst die veröffentlichte Berichterstattung zeigt, ob der Content mediale Relevanz entwickelt hat. Für Kommunikationsverantwortliche ist das die Grundlage, um Sichtbarkeit, Themenfit und Medieninteresse nachvollziehbar zu bewerten und ihre Arbeit zielgerichtet weiterzuentwickeln. 

Clippings sind demnach ein Baustein für messbare Kommunikation. Sie helfen nicht nur, Veröffentlichungen zu dokumentieren, sondern auch Muster zu erkennen. So werden Themen nicht nur kreativ, sondern auch datenbasiert optimiert. 
Besonders für Performance PR ist das relevant: Clippings können zwar keine vollständige Wirkungsanalyse ersetzen, jedoch als zentraler Ausgangspunkt für Reporting, Resonanzanalyse und Optimierung fungieren. 

Fiktives Beispiel aus der Praxis 

Ein mittelständisches Pharmaunternehmen veröffentlicht eine Pressemitteilung zur Markteinführung eines neuen Medikaments. Daraufhin erscheinen innerhalb einer Woche mehrere Berichte in verschiedenen Medien, darunter ein ausführlicher Artikel in einem Fachmagazin, eine kurze Meldung im Wirtschaftsteil einer großen Tageszeitung sowie ein Beitrag in einem Online-Portal für Gesundheitsthemen. 

Das Kommunikationsteam des Pharmaunternehmens erstellt für jeden dieser Berichte ein Clipping: Es hält fest, in welchem Medium der Bericht erschienen ist, wann er veröffentlicht wurde, auf welcher Seite oder in welchem Ressort er platziert war und wie groß die Reichweite des jeweiligen Mediums ist. Zusätzlich wird auch die Tonalität der Beiträge bewertet. 

Anhand dieser Clippings kann das Unternehmen nun konkret nachvollziehen, ob die Pressemitteilung die gewünschten Zielgruppen erreicht hat: Fachpublikum über das Branchenmagazin, die breite Wirtschaftsöffentlichkeit über die Tageszeitung und digital-affine Leser über das Online-Portal. 
Die gesammelten Clippings fließen am Ende des Monats in ein Reporting-Dashboard ein, das der Kommunikationsabteilung zeigt, wie präsent das Unternehmen in relevanten Medien war – und wo künftig noch gezielter angesetzt werden sollte. 

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen 

Medienbeobachtung: Der übergeordnete Prozess. Clippings sind die einzelnen dokumentierten Treffer innerhalb dieses Prozesses.  

Performance PR: Verbindung der klassischen PR mit Content Marketing, SEO und datenbasierter Erfolgsmessung. 

PR-Instrumente: Die konkreten Maßnahmen und Formate, mit denen Unternehmen ihre Kommunikation umsetzen. 

Zusammenfassung 

Häufige Fragen zu Clippings

Was ist ein Clipping in der PR?

Ein Clipping ist der dokumentierte Nachweis einer Veröffentlichung in einem Medium. Es zeigt, dass ein Thema redaktionell aufgegriffen wurde. 

Welche Medien können in Clippings erfasst werden?

Je nach Monitoring können Print, Online, Audio, TV, Newsletter, Blogs oder Social Media erfasst werden. Heute ist Clipping meist digital organisiert. 

Wozu braucht man Clippings?

Clippings helfen dabei, Veröffentlichungen nachzuweisen, Medienresonanz zu dokumentieren und PR-Maßnahmen auszuwerten. Sie sind besonders wichtig für Reporting und interne Kommunikation. 

Sind viele Clippings automatisch ein Erfolg?

Die reine Anzahl reicht meist nicht aus. Entscheidend ist, ob die Berichterstattung in passenden Medien erscheint, thematisch relevant ist und zu den Kommunikationszielen beiträgt.

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