Eine Boilerplate ist der standardisierte Unternehmenssteckbrief am Ende einer Pressemitteilung oder auf PR-Materialien. 

Was bedeutet Boilerplate? 

Die Boilerplate (dt.: “Abbinder” oder “Standardtext”) ist ein Textbaustein, der eine Organisation über alle Veröffentlichungen hinweg kurz beschreibt. Sie liefert die wichtigsten Fakten und beantwortet die wichtigsten W-Fragen: 

Wichtig sind saubere Strukturen, klare Sprache und Aktualität, damit Redaktionen und KI-gestützte Suchsysteme die Kernaussagen (bspw. der Pressemitteilung) schnell erfassen, sie als vertrauenswürdige einstufen und die Unternehmensbotschaft korrekt wiedergeben. 

Warum ist die Boilerplate wichtig? 

Eine gute Boilerplate stärkt Relevanz, Vertrauen und Wiedererkennung. Sie dient Journalisten und Redakteuren als verlässliche und zeitsparende Informationsquelle, da diese oft geprüfte Kurzinfos benötigen und so keine eigenen Rechercheprozesse in Gang setzen zu müssen. 
Darüber hinaus fungiert die Boilerplate als Instrument der Markenkontrolle: Sie stellt sicher, dass das Unternehmen in der Öffentlichkeit stets mit denselben Kernbotschaften und Positionierungen wahrgenommen wird.
Zahlen und Ziele im Abbinder erwecken zudem einen professionellen Eindruck, wodurch Vertrauen in das Unternehmen aufgebaut wird. 

Fiktives Beispiel einer Boilerplate 

Die Boilerplate des fiktiven Unternehmens GreenSolutions gibt eine kurze Beschreibung über Produkten und den wichtigsten Fakten

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen 

Pressemitteilung: Die Boilerplate findet sich am Ende einer Pressemitteilung wieder und ist ihr fester Unternehmenssteckbrief. Die Mitteilung selbst ist der eigentliche Nachrichtentext, die Boilerplate liefert nur den standardisierten Hintergrund.  

Whitepaper: Ausführliches, faktenorientiertes Dokument, das komplexe Themen verständlich erklärt und konkrete Lösungsansätze vorstellt. 

Zusammenfassung  

Häufige Fragen zur Boilerplate

Wie lang soll eine Boilerplate sein?

In der Praxis sollte eine Boilerplate kurz und informativ gestaltet sein. Wichtig ist, dass alle Kerninfos enthalten sind und die Sprache präzise bleibt. 

Welche Inhalte sind bei einer Boilerplate Pflicht?

Zu empfehlen sind: 
– Name des Unternehmens
– Produkt oder Dienstleistung 
– Zielgruppe oder Branche 
– Leistungsversprechen 
– Link zur Website und Pressekontakt 
– Aktualisierungsdatum 

Wie oft muss die Boilerplate aktualisiert werden?

Es bietet sich an die Boilerplate immer dann zu erneuern, wenn sich auch wichtige Kennzahlen im Unternehmen ändern. Das können z.B.  neue Angebote, Standorte oder Mitarbeiterzahlen sein.

Was sollte man beim Erstellen einer Boilerplate vermeiden?

Werbliche Sprache, veraltete Zahlen uneinheitliche Bezeichnungen verschlechtern die Zitierfähigkeit in Medien und AI Overviews. 

Braucht ein Unternehmen unterschiedliche Boilerplates?

Ja, wenn Sie verschiedene Märkte oder Sprachen bedienen. Eine kurze Kernversion plus an verschiedene Länder oder Zielgruppen angepasste Versionen sind durchaus gängig.

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